Paul Glaser: Wissen ist Macht. Foto: privat

Paul Glaser 1966: Wissen ist Macht. Foto: privat

 Auf nach Hamburg

Ich hänge in Berlin rum, habe gerade den Bank-Job beendet, hab eine neue Freundin, aber kein Geld für die Miete. Mein Studium ist kaputt, ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.

Günter Zint kannte ich aus München. Nun versucht er in das Pop-Geschäft einzusteigen. Zint bietet mir an, nach Hamburg zu kommen. Er hat sich eine Bilder-Produktion aufgebaut. Er fotografiert Schauspieler und Musiker, arbeitet für Illustrierte und Ju­gend-Zeitschriften. Ich soll sein Archiv in irgendeine Ordnung bringen. Ich komme nach Hamburg per Anhalter, mitten hinein in die Alkoholwelt.

Über den breiten Straßen scheint die Sonne, eine Straßenbahn klingelt, ein Arbeiter sitzt neben seiner Arbeit und liest Bildzeitung, ein Italiener pinkelt an einen Zaun, die Menschen sprechen alle hamburgisch, ich lächle und frage sone Type nach der Zint-Adresse. Er sagt: ich komme aus dem Schwarzwald und er hat keine Ahnung und das müsse ich verstehen. Eine Frau läuft gleich weg, bevor ich fragen kann. Sicherlich hat die Bildzeitung vor einem Sittenstrolch aus Berlin gewarnt, der immer erst nach dem Weg fragt, bevor er die Sitten strolcht.

Ich suche also auf dem Stadtplan. Aha, da ist es! Ich laufe die Straße entlang, an den Häusern, konstruiert von hanseatischen Lego-Architekten, Kästchen nach Kästchen,

Und da sehe ich eine Borgward-Isabella vor einem Haus stehen. Das ist sein Auto, diese  Mischung aus Blech und alten Schuhen kann nur Zints Auto sein. Ich bin am Ziel in St.Pauli.

Die Tür zu seiner Wohnung steht offen. Ich gehe an dem Schild vorbei, das mir sagt, dies ist das allerbeste Fotostudio der Welt, das Zint jemals hatte in diesem Mo­nat.

Im Zimmer stehen ein paar alte Kisten, ein Bett, eine Schreibmaschine, ein Telefon, ein paar Stempel und Zint. Wir bringen es zu was, sagt er.

Willst du Manager werden von den Shamrocks? Shamwas? Rocks! Musik und so was. Dabei macht er mit der linken Hand ein Geschäft, mit der rech­ten eine Bewegung, die alles bedeuten soll, mit dem Rest scheucht er seine Frau in die Küche zum Teekochen.

Dann spricht er über Geld, das er verdienen will, nicht heute, vielleicht morgen, oder über­morgen oder so. Dann spricht er über Schulden und über Schulden und über Schulden und über Schulden und so.

Die musst du alle bezahlen? frag ich mit meiner weltfremden Verträumtheit. Bezahlen? sagt er. Wie kommst du denn da drauf? Hätt ja mal sein können, entschuldige ich mich.
Verhandeln. Wir müssen verhandeln. Die gehen schon runter, wenn wir verhandeln. Übri­gens, fein, dass du da bist! Das ist deine Sache, verhandeln.

Jetzt war die Begrüßung fertig. Und nun zur Arbeit.

Wir müssen gleich zu Bauer, sagt er, verhandeln. Ich will diese Aufträge mit den Shamrocks und so.

Wir wollen reden mit dem Obersten der mittleren Führungsebene, ein Unter-Bauer, der aber über den Fotografen steht. Den brauchen wir. Ist ein guter Kunde, der Bauer, sagt der Zint. Ich hab keine Krawatte, sag ich.

Oh, das kostet Prozente, sagt Zint, und davon leben wir. Er gibt mir was zum Umbinden. Dann telefoniert er mit links. „Ja, machen wir! Geht in Ordnung, aber Spesen extra“, sagt Zint, „und nur einfaches Nutzungsrecht.“ Wo sind meine Schuhe, fragt er.
„Ja, sofort“ sagt er ins Telefon. „Mach ich“, sagt er, „gemacht“, sagt er. „Sie kriegen die Tante im Hochformat und sie wird den Rock schon hochziehen“ sagt Zint. „Ich kenn den Manager, der ist ein ehemaliger Freund einer ehemaligen Freundin.“ Er legt den Hörer auf. „Man muss es zu was bringen“, sagt er zu mir. „Wo sind meine Schuhe?“, fragt er.

Wir suchen seine Schuhe. Unter dem Bett sind sie nicht, in den Fotochemikalien sind sie nicht, unter dem Vergrößerer sind sie nicht, in der Toilette sind sie nicht, zwischen den unbezahlten Rechnungen sind sie nicht. Sie sind im Schuhschrank.

Inzwischen hab ich alles über seine Firma erfahren und sofort wieder vergessen, aber es klingt gut, da gibt es Hoffnung, wenn nicht sogar noch mehr, vielleicht sogar viel mehr, aber sicher, das machen wir!  Ich bin also angekommen in Zints Welt. Es ist 1966. Ich will nun mein Gammel-Leben beenden und ins Geschäftsleben

Die Geschäfte

Wir fahren also zu Bauer, um Aufträge reinzuholen für Jugendzeitungen.

In den Vierten! Der Aufzug ist voll mit jungen dynamischen Unternehmern, die ganz dynamisch erzählen. „Und dann hab ich ihm gesagt, also unter 20 %, also das nicht“, er schaut auf seine teure Uhr, die aus­sieht wie von Aldi. „Da kann ich auch meine Frau gleich aufn Strich schicken, bringt mehr, hähä“, sagt der Jung-Manager. „Einen Anreißer brauchen wir“, sagt einer mit Margarine im Haar, nach hinten gebürstet, „keine Muttergottespieker“ sagt er jung und dynamisch. Er wird sicher Millionär, wenn auch nicht sofort.

Das Vorzimmer ist groß wie ein Bauer-Vorzimmer und die übliche Sekretärin hat einem knackigen Hintern und eine Stimme wie ein Blechtopf. Sie hat einen engen Rock an, der gut zum falschen Blond der Haare passt.

„Hallo, Kleine“ sagt Zint, „du siehst ja wieder toll aus, wie deine eigene Tochter.“ Die Sekretärin plinkert mit den Wimpern und schwingt die Hüfte, nur so zur Übung. „Ich möchte zu dem Obersten von dieser, na, dieser Jugend-Abteilung“ sagt Zint.

„Ja, bitte, einen Moment“, sagt die Sekretärin und lächelt ins Telefon bis nach München. Sie hat gerade ein Ohr in Geiselgasteig und ein Auge auf meinem Gürtelschlips.

„Aber bitte, wir haben Zeit“ sag ich zu ihr. Ich versuche, ihr unter den kurzen Rock zu schauen.

„Bist du verrückt“ sagt Zint. „Wir haben überhaupt keine Zeit“, und er steckt der Sekretärin eine kleine Papierblume an die Bluse.

„Erstens, weil wir zu diesem Dings müssen“, sagt Zint, „und zweitens, weil der Na-wie-heißt-er-noch das Layout sehen will, drittens, weil es überhaupt nicht in Frage kommt und dann sind da noch die Abzüge von den Haha-Allstars, die gestern festgenommen wurden.“ Die Sekretärin hat München been­det.

„Prima, sag ich dir“, sagt Zint, „die sind doll, fab, einfach smashing.“.

Er ist jetzt jung und dynamisch. „Da hüpft dir der Beethoven vom Plattenteller“, sagt er. „Na, wir haben doch deswegen miteinander telefoniert, weißt du noch?“

„Ach ja“, sagt die Sekretärin und wir können zum Chef gehen, um ein Geschäft zu machen.

Er ist ein Mitt-Fünfziger auf Fünfundzwanzig getrimmt und sehr dynamisch, mit einem bunten Underground-Hemd, die Sonnenbrille aufs Haar geschoben.

„Ich weiß nicht“, sagt der Chef.

„Dann suchen Sie sich man für diese Nudel einen anderen Fotografen“, sagt Zint.

„Ich weiß“, sagt der Chef, „ich will Sie“, sagt der Chef, „aber trotzdem: das ist zu teuer.“

„Jetzt kommen die Huhus nach Hamburg“, sagt Zint und wippt mit dem Stuhl nach vorn, jung und dynamisch. „Mit The Crying Bear“, sagt Zint, „die sind schon zwei Mal festge­nommen worden, da steigen wir voll ein“, sagt Zint, „die sind auf Kokain.“

„Hört sich gut an“, sagt der Chef. „Also abgemacht?“ fragt Zint.

„Reden wir übers Geschäft“, sagt der Chef.

„Großhandelskalkulationsneuaufstellungsrevisionüberdenhaufenwerfungsdurchführungs-Spar-Plan“. sagt der Chef. „Wir können nicht billiger“, sag ich, „wir zahlen drauf“, sag ich, „allein die Bestechung des Road-Managers…“, sag ich.

„Mein neuer Geschäftsführer“, stellt mich Zint vor.

„Na gut“, sagt der Chef: „Bauerverlagsneuordnungsorganisationsüberholungseinschrän­kungkassen-Ebbe“, sagt der Chef. „Geht nicht, beim besten Willen geht das nicht, können wir nicht machen.“

„Und wenn wir es Blitz machen?“ frage ich, „exklusiv für 2 Tage?“

„In Ordnung“ sagt der Chef. „Klar, machen wir!“ sagt Zint. „Das ist geritzt und nun die nächste Story.“

Sie kennen doch diese magere Rothaarige“, sagt Zint, „die, bei der die linke Brust grösser ist als die rechte.“ Er zeigt mit den Händen den Unterschied. „Diese, na-wie-heißt-sie-noch, na, die mit dem kleinen Jungen, ich find das ja schon pervers, na, der mit dem einen X-Bein und einem O-Bein“, sagt Zint, und der Chef fängt Feuer. Hört sich ganz nach einer halben Seite an, wenn die Fotos gut sind.

„Die hatte übrigens doch eine Bauchnabelentzündung“, sagt Zint, „nicht eine Eier­stock-Entzündung, da hab ich mich geirrt“, sagt Zint.

„Das könnte eine halbe Seite bringen“, sagt der Chef. „Das machen wir“, sagt Zint.

Draußen frag ich ihn: Wer war denn das?

Bauer-Verlags-Unter-Chef-für-die-Musik-Fotografen-Sofort-Bild-Abteilung, ein wichtiger Mann“ sagt Zint.

„Wenn wir die halbe Seite kriegen“, sagt Zint, „bezahlen wir die Stromrechnung.“

Er verabschiedet sich vom Personal. „Na, du lang-haariges Gift“, sagt er zu der Sekretärin, „ich wette, du hast schwarze Unterwäsche an“, sagt Zint und sie lächelt geschmeichelt.

„Na Süße“, sag ich zu dem Gift. Sie schaut mich ganz böse an. Das war wohl nicht der richtige Ton. „Mein neuer Geschäftsführer“, sagt Zint. „Haben Sie Spencer Davis gehört?“ fragt das Gift.

„Klar“, sagt Zint, „da rutschen den Mädchen die Hosen, wenn der mal losschrammelt.“

„Wer war das denn?“ frag ich Zint im Fahrstuhl. „Komm“, sagt er, „wir müssen noch zu dem Na-wie-heißt-er-noch, da müssen wir früh hin, am Nachmittag ist er immer besoffen, aber ein guter Mann“, sagt Zint, und das Foto für die neue Rattles-Platte liefern wir auch noch ab und später gehen wir in das Crazy Bumms, sagt Zint, „da probt die Gabi ihre Nackt-Tanz-Nummer, die sie bei diesem Treffen von Zahnarzt-Technikern auf dem Tisch macht“,  sagt Zint, „wir brauchen  noch ein Bild für die letzte Seite“, sagt er, „für die Kontakt-Anzeigen.“

Das ist mein erster Arbeitstag.

Innen-Dienst

Ich schlafe unter der Trockenmaschine, wo ich am Morgen gleich an der Arbeitsstelle bin. Wenn ich es nicht freiwillig täte, würde ich den Boss verklagen, denke ich.

„Die Geschäfte laufen glänzend“ sagt Zint, aber das schlägt sich nicht nieder bei den Ein­künften. Aber wo kämen wir denn da hin, wenn wir jetzt auch noch anfangen zu rechnen.

Ich schreibe ins Tagebuch, was ich bisher gelernt habe.

Zint arbeitet in einer Irrsinns-Welt. Jeder übertreibt maßlos. Das ist sinnvoll, weil die ande­ren sowieso immer die Hälfte abziehen von dem Gesagten.

Ich bin also zum ersten Mal in die Beat-Welt geraten, habe ein paar von angehenden Welt-Stars kennen gelernt und staune, mit wie wenig Gehirn und Können man ins Schlagergeschäft kommen kann.

Wie immer bei einem Bildungs-Krüppel wie mir, muss ich das auch lang und breit begründen. Ins Tagebuch schreibe ich: „Beat ist proletarisch“ und dazu eine 5-seitige Abhandlung über das Weltumstürzende der neuen Musik. Wenn der Job schon schlecht bezahlt ist, soll er wenigsten tiefsinnig sein.

Es ist die „Demokratisierung“ der Musik, schreibe ich. Man muss kein diplomierter Ton-Dichter sein. Es reicht, wenn man aus der Gitarre ein paar Töne rauskriegt und dazu was singt. Der Rest passiert im Hörer. „Its a hard days night“ ist in diesen Kreisen schon Klassen-Kampf. Die jungen Mädchen aber hörten da irgendwas, was ich nicht hörte und worauf man mit Kreischen antworten muss.

Der Adenauer-Staat mag diese Kultur gar nicht. Er zahlt ja all diese Akademien und staatlichen Gesangs-Kultur-Aufführungs-Einrichtungen mit staatstragendem Träller.

Hat Steuer-Paragrafen für Produzenten von Kultur, Schulen und Hochschulen, wo die Eliten-Produktion abläuft der Diplom-Geigen-Streicher oder Kunst-Akademie-Pinsel-Genies mit eingebautem Bundesverdienstkreuz. So nebenher werden sie alle gute Staats-Bürger. Und die Jugend soll abgehalten werden vom Steinewerfen. Alles sehr teuer.

Und nun kommen ein paar Halb-Analphabeten, ohne staatliche Komponier-Prüfung, auch noch Arbeiterkinder, und machen einfach auf der Gitarre rum. Diese langhaarigen Typen haben überhaupt kein Recht auf Zuteilung von Publikum nach der Vierten-Volks-Kultur-Subventions-Novelle. Wenn einer die Jugend beeinflusst, dann wir, die staatlich geprüften Jugend-Beeinflussungs-Vertreter des Volkes.

So! Schreiben Sie das in der Zeitung!

Wenn es gegen diesen Adenauer-Staat geht, ist das Bett unter der Trocken-Maschine gar nicht so schlimm, denke ich. Ich beschließe also jung und dynamisch zu werden, für die nächsten drei Monate.

Soweit die Theorie.

Beim Frühstück, Tee und Brötchen mit nichts drauf, sagt Zint: „Oh, Mann, denk dran. Gleich kommt Spencer Davis, da musst du wenigsten noch zwei Brötchen holen und einen Tee, trinkt er Tee oder Rotwein, sag mal, Ada?“ Das ist seine momentane Frau, eine Eng­länderin. „Tee“, sagt Ada.

„Und denk an Degenhardt“, sagt Zint, „das könnte ein guter Sänger werden, wenn nicht so viel Bedeutung im Text wär“, sagt Zint. Weiß der Teufel, wo er diesen Satz gehört hat.

„Und die Fotos mit Michael Meien müssen bearbeitet werden und für die Geschichte mit Manfred Mann musst du dir noch einen Text ausdenken, so richtig poppig, mit Schmackes, Hej Welt! Da geht’s lang!“ sagt Zint und er bürstet all die Flecken aus seiner einzigen Jacke, weil er gleich wieder weitermachen muss mit dem Millionär-Projekt.

„Und der Philips-Mensch wartet auf die Fotos für die Plattenhülle“, sagt er, „Und denk an das Al­bum der Birds, die haben wir schon letzte Woche vergessen.“

Wir sind jetzt Beat.

Gerechtigkeit

Und der Zint muss sich auch noch um die Kameras kümmern, die uns gestern gestohlen wur­den, sonst kann er nicht arbeiten. Wir sind nicht versichert. Nicht die Polizei, sagt er, das dauert drei Wochen und bringt gar nichts.

Er kennt da einen auf der Reeperbahn, der kennt den Vorsitzenden der Hehler-Gewerk­schaft und der kennt alle Diebe von Kameras und Objektiven auf dieser Seite der Elbe“, sagt Zint. „Bei dem habe ich noch was gut.“

Wir kriegen die Kameras wieder nach 2 Tagen. Dafür machen wir einen schönen Artikel über den Mann, der fälschlicherweise beschuldigt wird, ein Gangster zu sein. Den kann er dem Staatsan­walt schicken mit der Bitte um drei Monate weniger.

„Bei der Polizei hätten wir nur eine Er­folgs-Quote von 2% für eine Wiederbeschaffung“, sagt Zint, aber mit der Methode Reeperbahn klappt das gut.

Interview

Er zieht nun die einigermaßen sau­bere Jacke an und nimmt noch einige kleine Papierblumen mit, die er den Sekretä­rinnen an die Bluse stecken kann.

„Dann musst du noch ne kleine Geschichte schreiben, dieses Interview mit dem Wie-heißt-der-Noch, der diese Schlager singt, bei denen es keine hohen Töne geben darf.“

Eine Spalte, 50 Anschläge, kleines Foto. Muss aber alles drin sein.

Damit fange ich an.

Es ist keine Zeit mehr, den Mann zu treffen, aber ich lese ihm am Telefon vor, was er mir bei einem Interview erzählen wollte und er sagt: besser hätte ich das auch nicht sagen können. Und die Zeitung ist auch zufrieden mit diesem Exklusiv-Interview.

Beim nächsten Interview werde ich ein wenig Nietzsche untermischen, schon um die Bildungs-Bürger zu ärgern.

Büro

Und der Wie-heisst-doch-der-Kerl, der Geld von uns will, egal, wie er heißt. Dem schreib ich einen Brief, drohe ihm mit juristischen Schritten und der UNO, wenn er nicht seine Forderung zurücknimmt. Das kann ja mal passieren, dass wir ein falsches Foto zu seinem Namen gestellt haben, oder?

„Na gut“, sage ich am Telefon, „dann zahlen wir die Hälfte.“ Und der künftige Schlagerstar sagt: „Einverstanden, ihr könnt jeden Tag ein falsches Foto drucken von mir für 50%.“

„Nee“ sage ich, „wir machen guten Journalismus. Das ist billiger.“

Abends schreibe ich einen Liebes-Brief, echt verdreht, wie immer bei mir, an die neue Freundin in Berlin.  Ich versuche sie zu überreden, nur halb so viele Liebhaber zu nehmen nebenher.